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Kunstmuseum Hersbruck.   Entstehung  Home


Idee und Verwirklichung


Idee und Initiative, ein Kunstmuseum außerhalb der großen Städte zu
etablieren, verdankt das KMH der aus Erlangen stammenden Künstlerin Anna
M. Scholz. Die kulturelle Szene Hersbrucks bekannt zu machen und zu
beleben, war ihr Anliegen bereits zu Beginn der 1990 Jahre.

Dr. Anna M. Scholz, deren Name immer wieder auftaucht, wenn es um Kunst
in Hersbruck geht - als Künstlerin, als Galeristin, als Organisatorin - hatte es
sich zum Ziel gesetzt, dass in Hersbruck ein Kunstmuseum zum Zeigen,
Fördern und Bewahren dieser Kunst entsteht. Die kreativen Werte wären, so
ihre Idee, in einem eigenen Museum übergreifend für Generationen gut
untergebracht. Vorhanden seien sowohl die Künstler als auch die
Kunstwerke, die dem Museum Gestalt verleihen können.
Am Anfang jedoch standen praktische Dinge im Vordergrund, die scheinbar
mit Kunst und Idealismus nichts zu tun haben: Ein Dach über dem Kopf und
Geld für Anschaffungen und den laufenden Betrieb.
Am 24. April 1997 wurde der "Förderverein Kunstmuseum Hersbruck e.V."
gegründet. Mit Mitgliedsbeiträgen und Spenden konnte so die finanzielle
Basis für alle weiteren Schritte geschaffen werden.
Kontaktnahme zu den entsprechenden Stellen der Stadt und zu Künstlern
und Kunstinteressierten, intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Veranstaltungen sollen erreichen, dass das Museum in der Öffentlichkeit
bekannt wird und Räume bekommt, in denen es seine Funktion erfüllen
kann. Dr. Anna M. Scholz fand viel Verständnis und konkrete Unterstützung
bei Behörden, bei Bürgermeister Plattmeier, bei den regionalen
Handwerksbetrieben, bei den örtlichen Geldinstituten und den Mitgliedern
des Fördervereins.
Das historische Einlasshaus zum Turm des Spitaltores konnte von der Stadt
angemietet und restauriert werden. Dazu gehört ein Stück Stadtgraben, der
als Skulpturengarten genutzt wird. Klein, aber fein ist damit die erste
Unterkunft des Kunstmuseums im denkmalgeschützten Ambiente. Im
Frühjahr 2000 waren die Räume fertig, die zwei Ausstellungsräume, sowie
Aufbewahrungsmöglichkeiten umfassen. Die intensive Mitarbeit von
Handwerkern und Mitgliedern des Fördervereins, Sachspenden, ein gutes
Zusammenwirken mit den Behörden haben das ermöglicht.
Ein Archiv zur Bewahrung der mittlerweile über 2500 Werke existiert
getrennt vom Museum.
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