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Schenkungen, Leihgaben und das Kunstmuseum

Noch bis zum 17. Dezember läuft die Ausstellung „Die Verschollenen“ Im Kunstmuseum Hersbruck. Teil der Ausstellung sind die Originalfotografien der Bemalung des Hersbrucker Rathauses, aber auch einmalige Originale regionaler Künstler der Nachkriegszeit. Ausstellungen dieser Qualität wären allerdings ohne die Großzügigkeit von privaten und institutionellen Gönnern nicht denkbar.

Der gute Ruf des kleinen Museums ist auf die verlässliche Sammeltätigkeit der Gründerin des Fördervereins Kunstmuseum Hersbruck, Frau Dr. Anna M. Scholz, zurückzuführen und wird mit sorgfältig ausgearbeiteten Ausstellungen auch 8 Jahre nach dem Ausscheiden der Gründerin unter den gewählten Vorsitzenden Uli Olpp und Ingrid M. Pflaum aufrechterhalten. Alle künstlerischen Arbeiten, die das Archiv des KMH beherbergt, sind über Nachlässe und Schenkungen an den Förderverein übergeben worden. Als einzige Institution dieser Art im Nürnberger Land bietet die Sammlung des Kunstmuseums einen Ort, an dem wichtige Kunstwerke von Künstlern der Region aus den letzten 150 Jahren archiviert und für die nächsten Generationen geordnet und erhalten werden.
Gerade bei der aktuellen Ausstellung „Die Verschollenen“ werden die guten Beziehungen zwischen einer Sammlung wie der des Fördervereins KMH e.V. und ihren großzügigen Sponsoren wichtig.

Die Ausstellung zu der Rathausbemalung von 1937 und von Künstlern der Zwischenkriegszeit, geht auf verschiedene Schenkungen zurück. Vor 7 Jahren hatte etwa das Kunstmuseum Erlangen dem KMH Radierungen des Rathauskünstlers Eitel Klein übergeben. Dazu kamen noch Schenkungen von künstlerischen Arbeiten aus der Zwischenkriegszeit von dem Altdorfer Sammler Detlef Gutberlert und dem Coburger Sammler Dr Enser. Beide kamen auf das Team des KMH zu, weil sie Arbeiten von Künstlern besaßen, die in Hersbruck entstanden sind und weil die von ihnen gesammelten Künstler einen starken Bezug zu unserer Region hatten. Ohne die großzügigen Übereignungen von Werken Fritz Burkhardts und Eduard Eigners, sowie zusätzlichen Leihgaben und authentischen Informationen zu den Künstlern, wäre die Ausstellung nicht in dieser Qualität möglich gewesen.
Auch die vom Museum beauftragte Kunsthistorikerin Frau Dr. Rauschert brachte weitere Kontakte zu den Museen in Erlangen und Nürnberg ein. Mit den Leihgaben dieser Museen konnte das Museumsteam die Ausstellung anschaulicher und eindringlicher präsentieren.

Die auf Zukunft gedachte Dokumentation aller Arbeiten im Archiv geschieht dann über Kataloge zu den Ausstellungen, in welchen die Neuerwerbungen abgebildet und beschrieben werden.
Der aktuelle Katalog „Die Verschollenen“ bietet darüber hinaus Abbildungen und Recherchen zu der Rathausbemalung . Auch diese Abbildungen wurden dem Kunstmuseum zur Verfügung gestellt und zwar vom Witwer der Tochter des Künstlers Eitel Klein aus Hamburg. In den Archiven von Hersbruck oder Nürnberg sind nur noch wenige Abbildungen vorhanden. Das DKA Deutsche Kunstarchiv am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg stellte für die Bebilderung des Kataloges zumindest einige Fotos als Scan zur Verfügung.
Eine Ausstellung wie „Die Verschollenen“ ist einem Zusammenspiel aus Archivbeständen, Leihgaben und Schenkungen zu verdanken. Die Unterstützung durch Sammler und Gönner für den Museumsbetrieb ist wichtig- sei es durch finazielle Unterstützung oderAll Leihgaben oder auch durch die Zeit, die sich Menschen nehmen, um Interessantes beizutragen und zu erzählen, was man unmöglich „googeln“ könnte.

Der aktuelle Katalog kostet 25 Euro und ist im KMH und der Buchhandlung Lösch erhältlich. Die Ausstellung ist bis 17. Dezember Mittwoch bis Samstag von 15 bis 18 Uhr und Sonntag von 14 bis 16 Uhr bei freiem Eintritt in der Amberger Straße 2 zu besichtigen.

Uli Olpp und Ute Scharrer


Mehr Infos unter:
http://www.kreativ-beratung.org/
 










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