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Luftkunst von Windsbraut weggepustet

Die heftigen Windböen, die der Sturm vor der anhaltenden Frostperiode mit sich gebracht hat, setzten der "Kunst über der Prager Strasse" ein verfrühtes Ende. Als die Halterungen der Stahlseile in den Hausfassaden sich zu lockern begannen, nahmen Mitarbeiter der Stadt aus Sicherheitsgründen die Kunstwerke behutsam ab und haben sie im Bauhof fachgerecht zwischengelagert. Die Männer vom Bauhof und ein Mitarbeiter der HEWA sind dabei sehr umsichtig vorgegangen und die Arbeiter haben sehr gut mitgedacht, um den Freiwilligen des Kuntsmuseums so viel Arbeit wie möglich beim Wiederaufhängen zu ersparen. Sie schraubten die Seile an den Schekel-Ösen nur auf, ließen die Bilder auf den Seilen und dokumentierten sogar fotografisch, wo welches Bild hingehörte. Dank gebührt den Bauhofmitarbeitern Andreas Löhr, Jürgen Ziegler und dem HEWA-Hebebühnenfahrer Werner Eckstein.

Nun ist die Prager Strasse wieder kunst-frei, weitaus früher als geplant. Ob und wann die Bilder wieder gehängt werden, ist noch nicht angedacht.Doch Museumsleiter Uli Olpp zeigt sich versöhnt:" Es ist fürs Auge auch mal gut, den Himmel über der Prager Straße eingerahmt nur von den unverwechselbaren, spektakulären Spitzgiebeln und Aufzugsgauben ohne fremde Bilder und sogar ohne Seile sehen zu können. Das sieht wirklich auch sehr schön aus und vielleicht sollten wir Hersbruck diese optische Ruhe eine Zeit lang gönnen!"


 










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